Der Niederbarnimer Kulturbund Bernau e. V.
Niederbarnimer Kulturbund Bernau e. V.
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Unsere Projekte

 

Hin zur Geschichte und Kultur

Deutschland ist einzigartig - ist für uns Heimat. Diese, unsere Heimat zu erkunden ist auch das Ziel der Exkursionen des Jahres 2014. Heimat - das sind Menschen, ihre Geschichte und Geschichten, ihre Traditionen und Bräuche. Sie schufen Bauwerke von grandioser Schönheit, Literatur von mehrhundertjährigem Bestand, komponierten Lieder, die wir nach vielen hunderten von Jahren noch heute singen. Heimat sind die Berge und Täler, Seen und Meere, sind Landschaften - von der Natur geformt. Alles dies zu erkunden, lohnt sich. Es erweitert den Horizont und schärft den Blick für das Wesentliche. Unsere Exkursionen dienen aber auch der Erholung. Was gibt es Schöneres als in gemütlicher Gemeinsamkeit bei einer Tasse Kaffee vom Bus aus die vorbeieilende Landschaft zu betrachten und sich auf das Ziel zu freuen.

"Wenn einer eine Reise tut..."

Zu dieser traditionellen Veranstaltung werden Ihnen einmal jährlich  im Februar unsere gemeinsamen Exkursionen des vergangenen Jahres in Bild, Film und Ton noch einmal in Erinnerung gerufen und das neue Reiseprogramm vorgestellt und mitgegeben.

Auch in diesem Jahr hoffen wir auf Ihre rege Beteiligung an allen Reisen und freuen uns mit Ihnen schon heute auf wundervolle, interessante, erlebnisreiche und erholsame Tage mit den Zielen unserer Exkursionen in 2014. Das Geheimnis ist gelüftet:

Als Seen und Bäche vom Eise befreit waren und die ersten Blätter sich entfalteten, der Winter sich in die Berge zurückgezogen hatte, stand unsere erste Reise im Programm. Es ging

"Auf verschlungenen Wegen dem Urstromtal der Elbe entgegen" (12. April).

Köthen - die ehemalige Residenzstadt, deren mächtige Marienkirche weit über die Ackerebene grüßte, lud zu einem Besuch bei Johann Sebastian Bach ein, auf dessen Spuren wir die Stadt erkundeten.  Das Bernburger Schloss, das auf einem Felsrücken über der Stadt erbaut wurde, erblickten wir schon von weitem. Zuerst lud uns jedoch die "Saalefee" zu einer Schifffahrt durch das liebliche Saaletal ein, bevor wir das viele Interessante im Schloss entdecken durften und noch einmal hinab schauen auf den Fluss.

Am 17. Mai erwartete uns

"Ein erlebnisreicher Tag in der Feldberger Seenlandschaft".

"Seen mit dem tiefsten, klarsten Wasser von einem bezaubernden Türkisgrün oder Azurblau" - so beschrieb der Dichter Hans Fallada, der von 1933 - 1944 in Carwitz, einem kleinen Dörfchen bei Feldberg lebte, die herrliche Landschaft. Sein Haus ist heute das Hans- Fallada- Museum, das wir nach einem Schiffsausflug auf dem Kleinen und dem Großen Haussee besuchten. Aber auch die Windmühlenstadt Woldegk hatte eine Menge zu bieten. Auf dem Mühlenberg erwarteten uns die Museumsmühle und das Mühlen- Café.

Sieben Tage geht es in den

"Sagenhaften Odenwald".

Die romantische Stadt Miltenberg am Main mit ihrem mittelalterlichen Flair, das Franziskanerkloster Engelberg zur Mittagszeit und eine Fahrt durch das liebliche Maintal nach Wertheim erwartet uns am ersten Tag.

Im Barockstädtchen Amorbach und in der jüngsten Tropfsteinhöhle Eberstadt verweilen wir am nächsten Tag.

Am dritten Tag können Sie sich nach einer kleinen Wanderung durch das Kaltenbachtal in der Teigwarenfabrik Berres an einem Nudelbuffet laben.

Dem Wasserschloss Mespelbrunn, vielen aus dem Film "Das Wirtshaus im Spessart" mit Liselotte Pulver bekannt, statten wir am Freitag einen Besuch ab.

Walldürn mit seiner gewaltigen Wallfahrtsbasilika "Zum Heiligen Blut"das Odenwälder Freilandmuseum in Gottersdorf und die einzige Calvadosbrennerei Deutschlands laden uns am letzten Tag ein. Unser Wirt wird uns täglich auf unseren Touren begleiten und für bleibende Erlebnisse sorgen, und das gesamte Hotelteam wird uns liebevoll betreuen.

"Deutschland im Taschenformat"

erleben wir im Sommer auf der Insel Rügen, der größten und schönsten Insel Deutschlands. An unserem Ausgangspunkt - der Stadt Bergen - wird uns "Magister historicus" mit seiner Stadt bekannt machen. Ganz seemännisch speisen wir auf der "Nautilus" zu Mittag und widmen uns danach der im Jahr 1808 von Fürst Malte I. als Residenz- und Badeort gegründete Stadt Puttbus und ihrem Theater.

Schauen Sie später mal wieder rein um Wissenswertes über die weiteren Exkursionen zu erfahren!

 

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn wegen der Lenk- und Fahrzeitenbegrenzung alle Reisen nur noch am S-Bahnhof Bernau starten und enden. Ab sofort  können Sie Ihre Reservierungswünsche nur schriftlich mit der zu einem späteren zum Downloaden angefügten Reiseanmeldung in der Geschäftsstelle persönlich oder per Post einreichen. Für die Mehrtages-Fahrt empfehlen wir, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

 

Unterhaltsames zur Kaffeezeit

 

 

Eine von uns mit viel Aufwand vorbereitete und durchgeführte Veranstaltungsreihe, die weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus Menschen in den "Treff 23" kommen lässt, ist aus unserem Repertoire nicht mehr wegzudenken. Wir spüren, dass wir gerade im Rahmen dieser Reihe viel Freude und ein besonderes Lebensgefühl befördern. Eine Besucherin stellte kürzlich fest: "bei Ihnen habe ich die schönsten Jahre meines Lebens verbracht". Die Kommunikation bei Kaffee und Kuchen und das Kunsterlebnis miteinander verbunden, sind alte Kulturbundtraditionen, die wir weiterhin pflegen wollen. Diese Veranstaltungsreihe ist eine der beliebtesten bei den Bernauer Bürgern und ihren Gästen. Die Unterschiedlichkeit der Genres macht sie besonders reizvoll. Die familiäre Atmosphäre ist ein zweites Charakteristikum dieser Reihe.

"Wiener Neujahrskonzert"

Mit österreichischem Charme präsentierte Ihnen die Wienerin

Martha Pfaffeneder, Gesang und Moderation

gemeinsam mit ihrem polnischen Pianisten

Kryztof Sachnowski

 

im Januar beschwingte Walzermelodien von Robert Stolz, Franz Grothe, Johann Strauß (Sohn) und Franz Lehár, bekannte und beliebte Heurigen- und Operettenlieder, Musik fürs Herz und Gemüt zum Schmunzeln und Mitsummen und Geschichten über die schöne Stadt Wien, den guten Tropfen und die süßen Madernl. Sie begeisterten so bekannte Lieder wie "Trinke Liebchen, trinke schnell" oder "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" ebenso wie "Sag beim Abschied leise Servus".


"Na det war wieda 'n Jahr"

- Satirischer Jahresrückblick -

Der Berliner Kabarettist   

Gerald Wolf

nahm in seinem Programm im Februar, das er bereits fünf Mal im gesamten Bundesgebiet aufgeführt hat, mit Gesang, und Gitarre viele brisante Themen aufs Korn: den Flughafen BER, Doping im bundesdeutschen Sport, die amerikanische Abhöraffäre und anderes mehr.

 

"Dufte"

- Lieder, die nach Leben riechen -

"Dufte" ist nicht nur der typisch nach Berlin klingende Titel

dieses mit Geschichten aus dem "wahren Leben" reichlich angefüllten Bühnenprogrammes, sondern gleichzeitig ein Statement mit dem

Donato Plögert

dem immer mehr um sich greifenden Alltags- Pessimismus im März begegnete. - Frei nach dem Motto: "So schön wie hier...kann's im Himmel gar nicht sein!" Die Show brillierte mit frechen, schnoddrigen und amüsanten Liedern, wobei die nachdenklichen und sozialkritischen Töne jedoch in keiner Weise überhörbar waren. Die musikalische Bandbreite reichte vom Couplet, Gassenhauer und Chanson über Swing und Pop- Balladen bis hin zu Sambaklängen und sogar einem Sirtaki!

 


"Kroatien"

Nina und Thomas W. Mücke

haben für Sie 

  • die adrianischen Inseln im Herbst
  • das älteste Gestüt Europa
  • Zagreb - "Die Mutter asWiens"
  • prächtige Thermalbäder in Nordkroatien
  • das Velebitgebirge
  • die Halbinsel Istrien
  • den Nationalpark Plitwitzer Wasserfälle
  • Dubrovnik und ... und ... und ...

besucht, natürlich herrliche Bilder gemacht und luden Sie im April ein, mit ihrer neuen Dia- Ton- Show den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

 

 

Klassik populär

Unsere Konzerte gehören neben denen des "Festivals alter Musik" zu den besonderen Konzertereignissen in der Stadt Bernau und ihrer Umgebung. Es ist die traditionsreichste musikalische Veranstaltungsreihe im Barnim und darüber hinaus. Seit 1974 - seit mehr als 35 Jahren - gestaltet Hans-Joachim Scheitzbach unverwechselbare Konzerte. Schon in den frühen 70er Jahren erfreute er das Bernauer Publikum in den "Konzerten am Sonntagnachmittag". Heute heißen sie "Klassik populär". Er versteht es wie kein anderer, auch schwierige Kompositionen zu erklären und die Komponisten so plastisch vorzustellen, dass sie ganz lebensnah auf uns zukommen, ganz abgesehen davon, dass er immer wieder mit neuen Programmen und international angesehenen und gefragten Künstlern überrascht. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehören diese Konzerte neben den Konzerten des "Festivals alter Musik" zu den besonderen Konzertereignissen in der Stadt Bernau und ihrer Umgebung.

In diesem Jahr spielten für Sie in der ersten Veranstaltung dieser beliebten Konzertreihe

  • Alexander Vitlin, Klavier
  • Konrad Other, Violine
  • Hans- Joachim Scheitzbach, Violoncello,

der Sie auch in seiner besonderen Art wieder durch den Nachmittag begleitete. Sie hörten Werke von Haydn, Liszt, Brahms, Strauß u.a.

 

 

Blickpunkt Europa

Aus dem Politfrühschoppen entstand nach der Wende die Veranstaltungsreihe "Nachdenken über Deutschland" bei der wir Politiker und Künstler wie Barbara Kellerbauer gemeinsam mit Peter Ensikat, Prof. Dr. Christa Luft, Hans Modrow, Gregor Gysi u.v.a. begrüßen durften. In dieser Reihe ging es auch zwei Jahre lang um "Preußen - Personen, Prozesse, Probleme". Hier war unter anderem Frau Prof. Dr. Ingrid Mittenzwei unser Gast, die mit uns über die Preußenforschung in der DDR diskutierte.

 

Nach dem wir in den Jahren 2003 und 2004 in der Reihe "Gemeinsam für Europa" die Beitrittsländer zur Europäischen Union (Polen, Tschechische Republik, Bulgarien, Estland, Zypern, Litauen, Malta, Slowakische Republik, Lettland) vorgestellt haben, sollen seit 2005 alle anderen Staaten, die der EU angehören, aber auch alle anderen europäischen Staaten zu Wort kommen. So konnten wir bisher hochrangige Politiker, Diplomaten, Tourismusexperten und Künstler, die uns halfen den Sinn der Europäischen Gemeinschaft mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, aus Irland, Griechenland, Italien, Niederlande, Schweden, Österreich, Portugal, Finnland, Russland, der Schweiz, der Republik Belarus, Frankreich und Luxemburg begrüßen. Europa hat im Laufe einer langen und bewegten Geschichte eine Vielzahl von Staaten und Kulturen hervorgebracht. Ihre nationale Identität spiegelt sich nicht nur in der Sprache, Kunst und Architektur, sondern auch in ihren Küchen. Bei soviel Internationalität wie in der EU wird die nationale und regionale Küchen-Identität besonders wichtig: Man besinnt sich wieder auf die Zubereitung von Mutters und Großmutters Speiseplan und huldigt so auf praktische und genussvolle Weise der Tradition. Wenn man die Gerichte dieser Länder auf den Tisch bringt, tut man im Kleinen mehr für die Völkerverständigung als mancher Politiker: Man praktiziert Europa weite Gastfreundschaft und schafft Sympathie füreinander über Löffel, Messer und Gabel. Kann man sich eine angenehmere Art vorstellen sich mit anderen Kulturen zu befassen? Darum wollen wir auch in den nächsten Jahren daran festhalten, uns nicht nur mit der Politik und Kultur der Länder vertraut zu machen, sondern auch mit ihrer Küche.

 

So vielfältig wie Europa ist auch unser Programm zum Thema "Blickpunkt Europa". Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde und dem Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit riefen wir ein neues Projekt unter dem Motto "Ungewöhnliche Begegnungen" - Film und Gespräch für 2010 ins Leben. Wir zeigten: den Film "Den Frieden proben" ("Knowledge is the beginning") von Paul Smaczny: Der Film erzählt davon, wie es Daniel Barenboim gelungen ist, ein Orchester mit jungen Musikern aus Israel, Palästina, Syrien, Libanon und Ägypten aufzubauen. Dabei wird deutlich, wie durch gegenseitiges Kennenlernen Befindlichkeiten geändert und Vorurteile überwunden werden können. Dies gilt sowohl für die Musiker untereinander als auch für das Wechselspiel zwischen Orchester und Publikum. Der Film schafft es, eine große Nähe zwischen den jungen Leuten und den Betrachtern herzustellen und emotional zu berühren, so dass er einen guten Ausgangspunkt bietet, ins Gespräch zu kommen über Themen wie den Kontakt zwischen Menschen verschiedener Herkunft, zwischen Juden und Nichtjuden oder darüber, was es mit Vorurteilen auf sich hat und wie man sie los wird. Sowie den Film "Was bleibt" von Gesa Knolle und Birthe Templin, der der erste Dokumentarfilm ist, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Täter wie der Opfer beleuchtet. Er lässt Frauen zu Wort kommen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit der deutschen Vergangenheit und ihrer Gegenwart verbunden sind. Sie erzählen reflektiert, nachdenklich und manchmal sehr ratlos über sich und darüber, wie sie ihre Kindheit erlebten oder sich ihren eigenen Kindern gegenüber verhielten, stets geprägt durch das beherrschende Thema der Vergangenheit. "Was bleibt" lief seit seiner Premiere im April 2008 auf dem Internationalen Frauenfilmfestival in Köln und auf dem Internationalem Fest in Emden mit großem Erfolg. Er ist in vielen bedeutenden Gedenkstätten und -orten zu finden.

 

 

Diese zwei Gemeinschaftsveranstaltungen mit der Jüdischen Gemeinde und dem Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit wurden gefördert im Rahmen des Bundesprogrammes "VIELFALT TUT GUT - Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".

 

"Quo vadis Europa?"Im November 2011 war Helmut Scholz, Abgeordneter im Europaparlament unser Gast. Nach seinem kurzen Vortrag diskutierten wir solche Fragen wie z. B. "Welche Kompetenzen haben die Kommisare, Kommissionen und das Parlament in der Europäischen Union?", "Wie kommen wir zu einem einheitlichen Europa, wenn doch regionale Interessen überwiegen?", "Was passiert, wenn sich in Europa noch mehr Staaten der finanziellen Pleite nähern?" oder "Welche Möglichkeiten für eine kulturelle Zusammenarbeit der europäischen Staaten gibt es?"

 

Kurz vor der Europawahl wollten wir in unserer Veranstaltungsreihe ein

Podiumsgespräch

mit Kandidaten von vier Parteien durchführen.

Eingeladen waren:

  • Ska Keller (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Jesko von Samson (CDU)
  • Helmut Scholz (Die Linke)
  • Susanne Melior (SPD)

 

Nur Jesko von Samson ist unserer Einladung gefolgt, die anderen Kandidaten ließen sich entschuldigen. Nach einer kurzen Vorstellung, einige Ausführungen zum  Wahlprogramm der CDU sowie der Darlegung, wie er sich seine Tätigkeit im Europäischen Parlament vorstellt, kam es zu einer interessanten Diskussion.

 

 

Ohne Theater ins Theater

 

Mit unseren Theaterfahrten ermöglichen wir auch Bürgern ohne Auto aus Tempelfelde, Schönfeld, Grüntal, Biesenthal, Rüdnitz, Bernau, Wandlitz, Schönow, Zepernick und Schwanebeck an besonderen Theater- und Konzertereignissen teilzunehmen. 

 

Rendezvous im Denkmal/ Kulturbun(d)te Ausflüge

Mit diesem Projekt konnten wir bereits weit über den Barnim hinaus Bürger für Denkmale unseres Land- und Nachbarkreises interessieren und tragen damit zu ihrer Erhaltung und Popularisierung bei.

 

Die Fachwerkkirche Tuchen - ein wunderschönes Denkmal der Fachwerkkunst - haben wir besonders ins Herz geschlossen.

"Von Kopf bis Fuß - Marlene Dietrich"- Lieder, Chansons und Anekdotisches -

Walburga Raeder lässt Marlene Dietrich optisch und akustisch auferstehen. Ihre sparsame Gestik, die wie bei dem Original mehr das Gesicht erzählen lässt, lässt einen glauben, dass tatsächlich Marlene Dietrich auf der Bühne steht, deren Mythos zu Berlin gehört und die Menschen bis heute in den Bann zieht. Zwischen den Liedern, die auf der ganzen Welt unvergesslich sind, bei denen sie von Roland Kühne begleitet wird, erzählt Walburga Raeder Geschichten aus dem Leben der Dietrich. So versetzt sie das Publikum in die Zeit und das Leben des großen Stars. Menschen, die Marlene Dietrich umgaben, werden lebendig, Freunde, Kollegen, die Familie.

 

"Lachablösung"

"Ehrlichkeit und Höflichkeit gehen im Leben getrennte Wege", sagt

Ralph Richter.

Der Mann, von Beruf Kaberettist muss es wissen.

Mit seinem neuen Programm war er unser Rendezvous- Gast im  wegen der Jahreszeit im Saal des Gemeindezentrums am Sportplatz. Richter spielt gut, weil er vor allem sich selbst spielt. Wenn er anfangs sichtlich lustlos auf die Bühne schlich, fertig mit sich und seinem Job und plötzlich, wie das Teufelchen, das aus der Kiste schnellt, ein schelmisches Grinsen aufsetzte, erkannte das Publikum, das der Mann geblieben ist, der er war und auch dieses Mal mit scharfer Zunge "die Themen auf den Feldern des Wahnsinns aberntete". Aber auch in andere Rollen schlüpft er gern, ob als grummelnder Hausmeister oder als unzufriedene Frau. Es lohnte sich, dieses Programm zu sehen!

 

"Schicksale unter dem Machandelbaum"

- Märchen für Erwachsene und Musik der Romantik -

Dem 200- jährigen Jubiläum der Grimmschen Märchensammlung war dieser wunderbare Nachmittag im April gewidmet. Der Zauber der Lebensklugheit, mit der in den Märchen aus alten Zeiten das Gute vom Bösen erlöst wurde, verfehlt auch in unserer Welt seine Wirkung nicht. Die Kraft der Sprache, mit der die Geschichten von Mund zu Mund überliefert wurden, vermag uns noch immer zu fesseln.

Elisabeth Richter- Kubbutat 

erzählte die Grimmschen Märchen so lebendig, dass die Zuhörer ganz in den Bann der Geschichten hineingezogen wurden und zusammen mit den Märchenfiguren auf einen guten Ausgang des Geschehens hofften.

Die Berliner Klarinettistin und Blockflötistin

Susanne Ehrhardt

illustrierte mit romantischer Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn- Bartholdy, Francois Devienne und Jean- Xaver Lefevre die Schick- salsschläge der Familie unter dem Machandelbaum. Schmerz und Trauer wurden mit langsamen Sätzen der Komponisten unterstrichen. Glück und Freude widerspiegelten sich dagegen in den furiosen Allegro- Sätzen auf der Blockflöte.

 

Auch den Verein Kirche/ Mühle Beiersdorf unterstützen wir mit zwei Veranstaltungen im Jahr, eine davon im Sommer in der 

Ruine der Wehrkirche Beiersdorf.

 

 

 

 

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen!"

- Literarisch- musikalisches Programm rund ums Essen  -

"Nahrung ist nicht nur gut zum Essen" sagt der Philosoph Levi Strauss. Nahrung ist Freundschaft. Wenn man für Freunde und Verwandte kocht, bleibt man mit ihnen in Kontakt. Ein großes Essen mit anderen zu teilen, ist eine uralte Methode Freunde und Verbündete zu gewinnen.

Die Texte auch solche von Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Busch, Matthias Claudius und Bertolt Brecht haben

Antje und Martin Schneider
 

ausgewählt und trugen sie im März wegen der Jahreszeit im Gemeindesaal am Sportplatz auch vor. Musikalisch kommentiert wurden sie von

Gabriele Müller.

 

Zu einem besonderen Nachmittag luden wir und unser Partner der Förderverein Dorfkirche Prenden 1611 e. V. Sie im Mai recht herzlich dorthin ein.

Zwei

"Kulturbun(d)te Ausflüge"

bringen uns der Natur - Geschichte - Kultur in unserer unmittelbaren Umgebung näher.

 

Arbeitskreis Konrad Wolf

Der in Vorbereitung des 25. Todestages des Künstlers im Jahr 2005 gegründete Arbeitskreis hat sich vorgenommen, das künstlerische Erbe des Bernauer Ehrenbürgers aufzuarbeiten und an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Damit wollen wir den großen Künstler und Ehrenbürger unserer Stadt ehren. Am 07. März 1982 starb der große Regisseur Konrad Wolf im Alter von 56 Jahren. Die Familie Wolf musste 1933 migrieren und lebte ab 1934 im Moskauer Exil. 1943 meldete sich Konrad Wolf zur Roten Armee. Er kehrte als Offizier derselben nach Deutschland zurück und wurde am 22. April 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von Bernau. Es waren seine bitteren Erfahrungen von Faschismus und Krieg, aus denen er seine Filmstoffe bezog und die seine unverrückbare antifaschistische, antimilitaristische Haltung prägten.

Nachdem wir in den vorangegangenen Jahren seine großen antifaschistischen Werke und die Gegenwartsfilme gezeigt haben, stellten wir 2011 seinen Spielfilmerstling "Einmal ist keinmal", seinen dritten Spielfilm aus dem Jahre 1957, sein erstes Meisterwerk "Lissy" und seinen zweiten DEFA-Spielfilm, produziert 1955/ 56 "Genesung" vor. Der DEFA-Dramaturg Dr. Dieter Wolf - über zwei Jahrzehnte mit Konrad Wolf eng verbunden - leitete wie schon bei früheren Gelegenheiten die Filmabende ein.

Mit unserer Veranstaltung im März 2012 wollten wir nicht nur des 30. Todestages von Konrad Wolf gedenken, sondern auch der Schriftstellerin Christa Wolf, die 2011 Jahr verstarb. Aus diesem Anlass luden wir zur Wiederauführung eines der bedeutendsten Gegenwartsfilme des Regisseurs, zu dem Christa Wolf das Drehbuch schrieb "Der geteilte Himmel", herzlich ein. Als Darsteller sahen wir so bekannte Schauspieler wie Renate Blume, Eberhard Esche, Hilmar Thate, Günther Grabbert und Martin Flörchinger. Den Text sprach Lissy Tempelhof. Im September zeigten wir dann zwei Filme mit und über Konrad Wolf. Es waren dies "Das Debüt - Versuch eines Dialogs" von Studenten der Filmhochschule "Konrad Wolf" Babelsberg unter der Regie von Dietmar Heiduk gedreht und der anläßlich des 25. Todestages von Konrad Wolf in einem Projekt der Stadt Bernau entstandene Film "Spurensuche" in dem Schüler des Paulus Prätorium Gynasiums sich auf den Spuren von Konrad Wolf bewegen.

Auch im neuen Jahr wird der Arbeitskreis seine Tätigkeit fortsetzen. Leider ist es uns noch immer nicht gelungen, die beiden Filme des Amateurfilmzentrums des Schichtpreßstoffwerkes Bernau

  • "Bernau zweimal im April" (1975)

  • "Dafür will ich gebraucht werden" (1983)

aufzufinden - wir bitten auch weiterhin um Ihre Mithilfe bei der Suche.

Zum Jahresauftakt sahen Sie den Film

"Leute mit Flügeln",

der 1960 gedreht wurde. Auch er beschäftigt sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und erzählt in Rückblenden die Geschichte des Funkers  und Kommunisten Bartuschek, der aufopferungsvoll für die Sache kämpft. Das Drehbuch schrieben Karl- Georg Egel und Paul Wiens, der Kameramann war Werner Bergmann. Als Schauspieler sahen Sie Erwin Geschonnek in der Hauptrolle, Hilmar Thate, Wilhelm Koch- Hooge, Brigitte Krause u. a.

Wie Sie aus dem "Porträt per Telefon" wissen, schätzte Konrad Wolf den Film nicht als besonders gelungen ein - aber Sie konnten sich selbst ein Bild davon machen.

 

Bisher konnten wir Ihnen alle Filme, bei denen Konrad Wolf Regie geführt hat, zeigen. Die meisten davon beschäftigen sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit.

Aus diesem Grund hatten wir mit dem Film

"Kämpfer",

der 1936 in der Sowjetunion unter der Regie von Gustav von Wangenheim gedreht wurde, für Mai einen Streifen ausgewählt, der vom Widerstand der Arbeiter gegen den Faschismus handelt. Zwei Handlungsstränge werden im Film parallel gezeigt; einerseits der Prozess gegen Dimitrow, der beschuldigt wird, den Reichstagsbrand initiiert zu haben, und andererseits der Widerstand der Arbeiter gegen die Faschisten von SA und SS.

Bereits in diesem Film begegnen wir Konrad Wolf - er spielt als Zehnjähriger den Sohn der Nachbarin.

Leider gab es bei der Vorführung technische Probleme. Aus diesem Grund werden wir versuchen Ihnen den Film zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu zeigen.

 

 

Freundeskreis Literatur

Die Zirkelabende des Freundeskreises Literatur sind aus dem Leben des Vereins nicht mehr wegzudenken. Bis Mitte 2012 geleitet von der Diplom-Bibliothekarin Ursula Römpler, gelingt es immer wieder, aktuelle und klassische deutsche und internationale Literatur zu diskutieren und zu analysieren und so den Freundeskreis zu einer hervorragenden Bildungs- und Kommunikationsstätte für deutsche und internationale Literatur weiter zu entwickeln. Alle Zirkelabende sind öffentlich.  

"Mayas Tagebuch", der neue Roman von Isabel Allende ist unser erstes Diskussionsthema im neuen Jahr. Die Handlung spielt in der Gegenwart - im Jahr 2009. Im Mittelpunkt des Romans steht die 19-jährige Amerikanerin Maya Vidal. Sie macht schreckliche Erfahrungen mit Gewalt und Drogen.

Um die außergewöhnlichen Kochkünste des tamilischen Asylbewerbers in Zürich geht es in Matin Suters Roman "Der Koch"Wir begegneten Marawan im März 2008 und zwar in Huwylers Gourmettempel, aber der Asylant arbeitet dort als Küchenhelfer. Nur die attraktive Kellnerin Andrea spürt das Besondere an dem schüchternen Ausländer.

 

Renate Feyls Roman "Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit", der über das Leben Friedrich Schillers mit den beiden Schwestern Caroline und Charlotte von Lengenfeld, über ihre Begabungen und Leidenschaften erzählt, war das Diskusionsthema des Abends im März.

 

Der im September 2013 erschienene Roman "Honig" von Ian McEwan ist kein Agententhriller, sondern eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Kultur- kampfes zwischen Ost und West in den 70er Jahren. Am Ende überrascht der Schriftsteller die Leser mit einer unerwarteten Drehung der Handlung. Das Buch löste im April eine interessante Diskussion aus.

Besondere Höhepunkte

 

"Vom Roten Drachen  und Zauberharfen"

Ein ganz besonderes Konzert erwartete Sie im Anschluss an unsere Mitgliederhauptversammlung im März zum

Tag des Kulturbundes

Dagmar Flemming nahm Sie auf eine zauberhafte Reise durch die Welt der Kelten mit. Im Gepäck fanden sich die traditionellen Harfen der Kelten. Zum einen die Keltische Hakenharfe aber vor allem die Wallisische Dreireihige Harfe, die in der Konzertlandschaft eine Rarität darstellt. Umrahmt wurde die musikalische Reise von kleinen Ausflügen in die keltische Mythologie und Geschichte: dort trafen Sie auf die Helden der keltischen Musik, den Roten Drachen, Feen und auch Zauberer natürlich ... mal leidenschaftlich, mal blutrünstig, mal sehnsüchtig, mal patriotisch... All dies vereint in der Keltischen Musik, die die Keltische Welt im Lauf der letzten Jahrhunderte hervorgebracht hat.

 

 


 

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